Geschichte

Tradition in Heidingsfeld - seit 1831

Die St. Georgs-Apotheke, welche im Jahr 1831 gegründet wurde, befindet sich seit 1846 in Familienbesitz. 1890 übernahm Armin Hirth jun. (geboren 31.03.1861, gestorben 29.11.1925 [Heidingsfeld]) von seinem Vater Armin Hirth sen. die Apotheke. 1906 wurde in der St. Georgs-Apotheke exklusiv die Sori-Salbe, die Krätz-Salbe und die Pedi-Salbe, die es heute noch gibt, im Auftrag von Pfarrer Ludwig Heumann, Gründer der Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG Nürnberg, hergestellt. Anton Hirth (geboren 07.08.1896, gestorben 06.06.1974) übernahm 1925 die Apothekenleitung und erhielt im Jahr 1939 eine Familienkonzession. In der verheerenden Bombennacht vom 16.03.1945 wurde das Gebäude komplett zerstört.

Anton Hirth eröffnete kurz nach Ende des 2. Weltkriegs eine Not-Apotheke im Schulsaal in Rottenbauer und wenig später eine Not-Apotheke in der Klingenstraße, um die Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten sicher zu stellen. In dieser Zeit wurde sogar das Luitpoldkrankenhaus von der St. Georgs-Apotheke mit Medikamenten versorgt, da die Krankenhaus-Apotheke ebenfalls zerstört war. Bereits im Herbst 1948 konnte Anton Hirth die St. Georgs-Apotheke an ihrem angestammten Platz in der Wenzelstraße 7 wiedereröffnen. 1965 übergab Anton Hirth seinem Schwiegersohn Günter Lipecki (geboren 29.03.1927, gestorben 03.09.2006) die Leitung der Apotheke. 1972 wurde die Inneneinrichtung komplett renoviert und die Versorgung mit Medikamenten während des Umbaus in der Hofeinfahrt fortgeführt. Im Jahr 1999 verpachtete Günter Lipecki die St. Georgs-Apotheke an Frau Sibille Lindner. Elisabeth Köhl, Tochter von Günter Lipecki, renovierte 2009 die St. Georgs-Apotheke komplett und übernahm auch deren Leitung. Sie führt damit die 163 Jahre alte Familientradition weiter. Somit ist ein Stück Heidingsfelder Geschichte wieder im Familienbesitz.